Unser Matthis beim Schwabenpokal 2017

Nach einer unspektakulären Anfahrt zum Vereinsgelände des FSV Sindelfingen, konnten wir pünktlich um 9 Uhr am Pilotenbriefing teilnehmen.

Mit gemischten Gefühlen haben wir zur Kenntnis genommen, dass es keine gesonderte Jugendwertung gab und insgesamt 12 Kontrahenten zum Kräftemessen im Sportprogramm angetreten sind. Zudem waren die Windbedingungen aufgrund thermischer Ablösungen unberechenbar und Matthis hatte mit dem Angel Evo S 50 fast das kleinste Modell am Start. Die Konkurrenz konnte hier mit Maschinen von Siegel, Krill oder Composite ARF mit Spannweiten zwischen 2,5 und 2,6 Meter aufwarten und auch die Piloten waren nicht unbedingt unbekannt.

Beim ersten Durchgang konnte Matthis aber einen respektablen 6.Rang herausfliegen. Nachdem er sich nach seinem ersten Wertungsflug bei den Punkterichtern erkundigt hatte, was er besser machen könne, hat er im 2. Durchgang noch eine ordentliche Schippe oben drauf gepackt und konnte mit einem 2. Rang sogar namhafte Piloten hinter sich lassen und belegte auch in der Gesamtwertung den 2. Platz.

Im 3.Durchgang haben wir dann alle mit gezittert und mitgefiebert. Würde Matthis seinen 2. Platz verteidigen können? Oder legen die Rivalen auch nochmal zu?

Sein 3. Wertungsflug sah für uns ganz gut aus, aber die Konkurrenz war auch nicht schlecht. So mussten wir bis zur Siegerehrung warten, um Klarheit zu bekommen.

Mit 1966,97 Prozentpunkten hatte Matthis zwar seinen 2. Platz an einen bekannten Piloten abgeben müssen, aber mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung hatte er die Erwartungen bei weitem übertroffen und wir waren mit dem Ergebnis mehr als glücklich. Bedenken wir, dass unser Youngster erst vor 2 Jahren mit Modellflug begonnen hat und erst 9Jahre alt ist. In diesem Sinne wünschen wir unserem Matthis weiterhin eine steile Karriere und Holm und Rippenbruch.

A Star is rising.

Bericht: M. Schupp

Little Matz 2016

Wir, der FSMC Konstanz konnten in den letzten Jahren einen erfreulich regen Zugang an Jugendlichen verzeichnen und somit war es höchste Zeit wieder mal ein Jugendprojekt zu starten. Leider steht uns kein Bastelraum zur Verfügung. Zum Glück hat aber unser Jugendwart Arne für die Zeit des Projektes seinen Keller zur Verfügung gestellt. Dieser ist zwar für 3 Jugendliche und die Betreuer ziemlich klein, aber dafür kuschlig. In den Sommermonaten sind wir deshalb für die ganzen Schleifarbeiten und auch für Arbeiten wie das Bespannen auf unseren Flugplatz ausgewichen.


Das Modell, der Little Matz wurde von unserem Vereinskollegen Matthias ein paar Monate zuvor entworfen und als Prototyp gebaut. Das Model ist optisch angelehnt an den Mini Joe aus der FMT, wurde aber für die Jugendarbeit deutlich umkonstruiert und vereinfacht. Aufgrund des einfachen Aufbaus werden die einzelnen Bauteile einfach zusammengesteckt und dann verklebt. Verzüge und Baufehler sind somit so gut wie ausgeschlossen. Nachdem die Frästeile für die 3 Kids gefräst und die gesamte Elektrik sowie alle Kleinteile beschafft waren, konnte am 29.04.2016 mit dem Bau begonnen werden.

Beim Aufbau des Little Matz wurden den Kindern der Umgang und richtige Einsatz der unterschiedlichen Baumaterialien und Klebstoffen beigebracht. Gerade beim Umgang mit Sekundenkleber blieb das ein oder andere Teil lieber an den Fingern als an der vorgesehenen Stelle kleben.

Nachdem die Bauteile soweit fertig zusammengeklebt waren, ging es für die staubintensiven Schleifarbeiten an den Platz. Mit mehr oder weniger Begeisterung, viel Nieserei aber auch viel Hilfe von Vereinsmitgliedern wurde diese ungeliebte Arbeit durchgeführt. Belohnt haben wir uns danach mit einem schönen gemeinsamen Grillen.

Kurze Zeit später ging es dann auch schon los mit dem Bespannen der einzelnen Teile. Die Kids haben hier eine tolle Kreativität gezeigt und so sind tolle bunte Flieger entstanden. Die Bügelei hat dabei auch deutlich mehr Spaß gemacht als das schleifen. An einem Tag wurde z.B. von morgens bis abends fast ohne Pause wie wild gebügelt. Das sie auch Modelle zum Fliegen dabei hatten scheinen sie alle vergessen zu haben. Die standen alle unangetastet bei den Vorbereitungstischen.

Während der Sommerferien pausierten wir mit dem Jugendprojekt um danach als Endspurt die Elektrik und Anlenkungen einzubauen.

Am 9.10. fand das lang ersehnte Einfliegen der 3 Little Matz statt. Alle drei Flieger flogen von Anfang an einwandfrei und das Strahlen der Gesichter war entsprechend groß. Alle Mühen der letzten Monate (insgesamt waren 17 Termine a ca. 2h!) waren vergessen und die Freude über das erste selbst gebaute Flugzeug aus Holz war entsprechend groß.

Die Flieger kamen im Verein übrigens so gut an, dass mittlerweile sechs fliegen, vier sich im Bau befinden und vier weitere als Winterprojekt in div. Bastelkellern liegen.

Indoor Show's auf den Messen in Karslruhe sowie Friedrichshafen 2011

Im März durften einige unserer Jungs durch im Vorfeld aufgebaute Kontakte zu verschiedenen Firmen aus der Modellbaubranche sowie auch zu Helmut Langwost auf der Modellbaumesse in Karlsruhe ihr Können unter Beweis stellen. Am Morgen des 25.03.2011 wurde das Auto von Micha, unserem Jugendwart, sowie von Pascals Dad beladen. Mit einer gewissen Nervosität fuhren Pascal und Kevin (Jan war schon vor Ort) nach Karlsruhe um als eingetragene Messepiloten ihr Bestes zu geben. In Karlsruhe angekommen rief Gernot Steenblock, welcher seit Jahren die Organisation der Indoorshow unter sich hat, sogleich zum morgendlichen Pilotenmeeting auf, um das Flugprogramm zu besprechen. Nun sollte es also wirklich war werden. Wir durften neben solch namhaften Piloten wie z.B. Martin Müller für verschiedene Firmen Modelle vorfliegen. Die ursprüngliche Nervosität wandelte sich rasch in Begeisterung um, wie sich wohl jeder unschwer vorstellen kann. Die kurzen Flugpausen wurden natürlich auch insofern genutzt, dass man versuchte Firmenkontakte zu vertiefen um einen Grundstein für künftige Messeauftritte zu legen.

Besonders erwähnen möchten wir jedoch auch die Jugendgruppe Lohne. Hier besonders Helmut Langwost, welcher dermaßen viel Zeit in seine Jugendgruppe steckt, dass man hier sicherlich von einer Einzigartigkeit in Deutschland ausgehen kann. Unter Helmut's Obhut sind schon einige namhafte Piloten entstanden. Auch wir mussten unschwer feststellen, dass da noch einige Übungsstunden anstehen um auf dem gleichen Level zu fliegen wie die Jungs aus Lohne.

(Indoor- Piloten Karlsruhe 2011)

Vor dem Abschied wurden noch schnell Adressen ausgetauscht bevor der Heimweg nach Konstanz angetreten wurde. Zuhause angekommen, wurde natürlich erst einmal von allen die Freundschaftsliste in Facebook sowie anderen Internet- Plattformen um ein vielfaches erweitert. Von da an wurden eigentlich tagtäglich irgendwelche Informationen, Tipps sowie Flugvideos übers Internet ausgetauscht.

Es vergingen einige Monate bis im Sommer ein Wiedersehen, zumindest zwischen Helmut, Micha, Kevin, Pascal, Jan und Dennis statt gefunden hat. Die Jungs flogen auf der Flugshow in Bad Saulgau (Dennis war mit seinen 12 Jahren der jüngste Teilnehmer mit der längsten Anreise, nämlich über 800 Kilometer).

Unsere Jungs vom FSMC sorgten auch dort für einiges an Aufsehen. Eine Stecklandung im Maisfeld mit einem Hotliner von Jan, ein Motorabsteller von Kevin mit einer darauf folgenden Maisfeldlandung.und ein Erstflug von Pascal auf seiner Extra (dem Moderator ist auf die Frage hin, wie lange Pascal das Modell schon fliegt und er erfuhr, dass dies sein erster Flug sei beinahe sein Mikrofon aus der Hand gefallen). Egal Hauptsache wir haben wieder einmal ne Menge Spass und auch Erfahrung auf den Weg nach Hause mitgenommen. Allerdings war für Jan der Spass noch nicht vorbei. Er fuhr nämlich mit Helmut und Dennis die 800 Kilometer nach Lohne zurück um im Anschluss einen 2 wöchigen Urlaub auf der Wasserkuppe mit den Jungs aus Lohne zu verbringen.

In den folgenden Monaten wurde natürlich viel am Können sowie am Flugstil gefeilt, denn schließlich stand ja die Messe in Friedrichshafen an.

Das ganze war aus dem Grund eine gewisse logistische Herausforderung, da die ganze Jugendabteilung, welche in Friedrichshafen die Entenshow vorfliegen wollte, bei unserem Jugendwart Micha Quartier bezog. Am Donnerstag- Abend landete die ganze Rasselbande bei Micha. Bei einer Riesenportion Spaghetti ein Plan für den nächsten Morgen ausgearbeitet, bevor das Esszimmer sowie Kevin�s Kinderzimmer zu einem Matratzenlager umgebaut wurde. Die Jungs einigten sich schnell darauf, dass für die nächsten Tage ein, von den Jungs liebevoll genanntes, allmorgendliche "Speed- Duschen" auf dem Programm stand, was hei�en soll das jeder max. 5 bis 10 Minuten das Bad für sich hat, bevor es auf den Weg nach Friedrichshafen geht.

Ob man es glaubt oder nicht, das ganze funktionierte reibungslos, obwohl einige doch recht kleine Äuglein hatten. Klar das ganze musste ja auch ausgenutzt werden. 9 Jungs, fern der Heimat in einem Zimmer und genügend Proviant in Form von Chips und sonstigen gesunden Lebensmitteln in den Reisetaschen. Dass sorgte natürlich dazu, dass die Nacht recht kurz war und der nötige Schlaf nebensächlich war. In Friedrichshafen angekommen, wurde bei einem Piloten- Meeting einige notwendige Flugregeln besprochen, sowie welche Firmen ihre Modelle, und welche Showeinlagen wann vorgeführt werden.

Recht schnell wurde allen Beteiligten klar, dass es hier nicht nur um Spaß geht, sondern auch einige Verpflichtungen erfüllt werden müssen. Denn immerhin wurde mit einigen Firmen welche unsere Jungs auch unterstützen ein Agreement geschlossen aus welchem ganz klar hervorgeht, wann sie welches Modell vorzufliegen haben. Aber egal, immerhin dürfen wir das wovon viele nur Träumen, nämlich für Firmen fliegen.

Nach dem ersten Abend wollten eigentlich alle so schnell wie möglich ins Bett, da die letzte Nacht sowie der lange Tag doch sehr in den Knochen steckte. Simone die Frau von unserem Herrn Jugendwart ;-), wollte eigentlich wieder für die ganze Rasselbande kochen. Aber nach der letzten Kartoffelchips- Orgie stand nun der Sinn nach etwas gesundem. Also war man sich schnell einig, dass dies nur bedeuten kann dass der Mc Donald in Konstanz gestürmt wird. Gestürmt wurde er zwar nicht wirklich, rausgeflogen sind wir jedoch mehr oder weniger trotzdem. Aber lassen wir das lieber.

Die folgende Nacht viel auch deutlich länger aus, obwohl ein paar der Jungs wohl das Gen "Müdigkeit" nicht in ihrem Körper haben. Der zweite Tag brachte auf der Messe auch schon eine gewisse Routine mit sich. Es wurde viel geflogen, viel repariert (schließlich musste Micha ja auch beschäftigt werden) und natürlich auch viel gefachsimpelt. Beim Thema reparieren ist noch etwas aufgefallen. Wenn Micha an zu Bruch gegangenen Shocky's reparierte bzw. irgendwelche Kabel am löten war, interessierte dies keine S.u. Als jedoch Robin Trumpp sich Micha's Lötkolben ausgeliehen hat um ein loses Kabel an seinem Elektroroller wieder zu fixieren, war dieser plötzlich von 10 Jungs umringt, welche ihre Hilfe anboten. Verstanden hat dies unser Jugendwart ja mal gar nicht.

Nachdem in Karlsruhe noch die fliegenden Schafe von den Jungs vorgeführt wurden, hatte Helmut für Friedrichshafen die Entenshow einstudiert in welche Pascal, Kevin und Jan natürlich fest integriert wurden.

Die Entenshow kristallisierte sich recht schnell als absolutes Highlight der Indoorshow heraus, was auf dem beigefügten Link zu sehen ist:
Link zur Entenshow auf RC Movie

Der letzte gemeinsame Abend stand an und dieser musste natürlich nochmal ausgiebig gefeiert werden. Man einigte sich auf ein griechisches Restaurant am Seerhein, welches sich noch lange an uns erinnern wird ;-). Die darauffolgende Nacht war die mit Abstand kürzeste und härteste, da morgens um 5.00 Uhr liebevoll das Licht in unserem Matratzenlager eingeschalten wurde. Nach dem Speed- Duschen stand nun Koffer packen auf dem Programm, bevor es wieder nach Friedrichshafen ging um den letzten Messetag zu absolvieren.

Leider vergingen die Tage viel zu schnell und so mussten sich die Jungs aus Lohne am Abend wieder auf die lange Heimreise machen. Es war für alle ein super Event und die Jungs freuen sich schon auf ein baldiges Wiedersehen auf der Modellbaumesse 2012 in Karlsruhe.

Marathonfliegen 2011 in Aldingen

Am 27.11.2011 machte sich unsere Jugendgruppe auf den Weg, um am 30 Stunden Indoor Marathon in Aldingen teilzunehmen. Die erste Herausforderung bestand schon darin, unser Auto mit 10 Shocky's zu beladen.

Auf dem Programm standen verschiedene Wettbewerbe wie Air- Race, Aero- Musical, sowie Programm- Fliegen. Die Jugend des FSMC Konstanz machte sich voll beladen auf den Weg nach Aldingen um an dem Event teilzunehmen. Vor Ort war die Freude groß als einige jugendliche Freunde aus benachbarten Vereinen entdeckt wurden (man kannte sich von verschiedenen Veranstaltungen an welchen die Jungs als "Werkspiloten" ihren Auftritt hatten). So nun noch schnell anmelden, bevor man mit den zahlreichen anderen (schätzungsweise gesamt 60 Piloten) Piloten die Halle rocken konnte. Hier in Aldingen waren auch einige Profi- Piloten wie z.B. Tobias Arndt (von welchem wir auch die Einladung erhielten) am Start. Im Vordergrund stand natürlich der Spa�, wobei natürlich auch das erlernte vorgeführt werden sollte. Hier mussten sich unsere Jungs absolut nicht verstecken was auch ein dritter Platz von Kevin beim Air- Race Wettbewerb zeigte.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag fanden sich immer mehr Piloten in der Halle ein und teilweise wurde der Luftraum dann auch recht eng, was auch einige kleiner Reparaturen mit sich brachte.

Irgendwann wurden die Augen dann doch zu schwer und wir machten uns auf den Heimweg nach Konstanz.

Auch wenn wir die 30 Stunden nonstop nicht ganz ausgehalten haben, freuen wir uns schon wieder aufs nächste Jahr beim 30 Stunden Marathon in Aldingen.

Jugendprojekt Babyhai

Am 28.08.2009 hat der FSMC Konstanz mit 5 Jugendlichen ein Jugendprojekt ins Leben gerufen. Es war das erste seit langer Zeit. Wir konnten in den letzten Jahren einen regen Zugang von Jugendlichen verzeichnen und somit war es höchste Zeit, hier aktiv zu werden.

Nach längerer Recherche haben wir uns für den Babyhai aus der FMT entschieden. Dieser ist relativ einfach zu bauen und hat sehr gute Flugeigenschaften. Je nach Können ist er sowohl langsam zu fliegen als auch mit einer entsprechenden Motorisierung richtig schnell durch den Himmel zu jagen.
Unser langjähriges Mitglied Franz stellte uns dafür seine Werkstatt zur Verfügung und unterstützte uns während der ganzen Zeit über tatkräftig. Dabei kümmerte er sich ebenfalls um unser leibliches Wohl in Form von Süssigkeiten,Käsebroten und Getränken, sodass keiner von uns bei den langen Bastelabenden vom Fleisch fiel.

Das nötige Holz bekamen wir von unserem hiesigen Modellbauhändler Klingeberger, die komplette Elektrik (Servos, Regler, Motoren und Lipos) erstanden wir von der Firma Jamara. Beide Lieferanten hatten ein offenes Ohr für unser Vorhaben und unterstützten uns mit sehr günstigen Konditionen. Diesen beiden Sponsoren sei hiermit ganz herzlich gedankt. Es ist schön, wenn sich Firmen bei der Jugendarbeit engagieren, damit den Jungendlichen unser schönes Hobby (es gibt ja auch noch tatsächlich Leute, die dazu auch das bauen von Modellen nach Bauplänen noch dazu zählen) zu einen fairen Preis näher gebracht werden kann.

Nachdem nun alles vorhanden war konnten wir loslegen.

Während den ersten Terminen wurden kräftig gesägt, geschnitten und geschliffen bis die Finger und Maschinen rauchten. Jeder der 5 Baby Haie ist wirklich ein Gemeinschaftsprojekt, denn die einzelnen Rippen und Spanten wurden verteilt und jeweils fünfmal hergestellt.


Als alle Holzteile vorhanden waren, konnten wir endlich damit loslegen, aus den ganzen Teilen den kleinen Nurflügler zusammen zu kleben. Hier kam hauptsächlich Sekundenkleber, Weißleim und 5 Minuten Epoxi zum Einsatz.

Der Verbrauch an Sekundenkleber war nicht gerade gering, was wohl daran lag, das der ein oder andere Tropfen lieber an den Fingern als am Holz kleben wollte.

So sind langsam aber sicher immer mehr Flügel entstanden. Nachdem die Beplankung mit Weißleim aufgebracht wurde, gab es die ersten Trocknungspausen. Diese wurden durch den Bau des kleinen Rumpfes erfolgreich überbrückt. Ansonsten haben sich die Jungs viel gegenseitig geholfen, wodurch alle Flieger an den jeweiligen Abenden den ziemlich gleichen Stand hatten.


Zum Schluss wurden den rohbaufertigen Haien noch das passende Kleid in Form von Folie verpasst und die ganze Elektrik eingebaut. Auch die dafür nötigen Lötarbeiten nahmen noch mehr Zeit in Anspruch als den meisten lieb war, aber auch hier halfen sich die Jungendlichen gegenseitig, so dass auch die letzte Hürde zum fertigen Babyhai bald genommen war.

Und hier das Fazit der Jugend:

Das Bauen hat uns von Anfang an Spass gemacht, auch wenn an manchen Tagen der Elan zum Bauen Anfangs gefehlt hat wurde es immer lustig. Auch wenn man mal nichts zu tun hatte konnte man jemand helfen oder einfach mal den Vorstand nerven…

Wenn Franz beim Käsebrote schmieren war und der Vorstand eine qualmte, dann sperrte man einfach einen Kameraden aus, so war es nie langweilig.

Das Gefühl einen Flieger selber aus ein paar Holzplatten gebaut zu haben und ihn dann fliegen zu sehen war einfach toll. Wir würden uns über ein weiteres Jugendprojekt vlt. einen kleinen Segler für die Hangkante oder eine schlepp zwischendurch sehr freuen.

Also bereitet euch vor wir geben noch keine Ruhe!!!

Mit freundlicher Unterstützung von: